„Hauptsache, es bleibt in der Familie“
Ausschreibung für eine Krimi-Anthologie
Jeder von uns hat Dreck am Stecken,
jeder eine Leiche im Keller. Wir alle versuchen, unsere kleinen
Geheimnisse im Dunkeln zu halten, doch irgendwann drängen sie
ans Licht der Öffentlichkeit, müssen einfach heraus. Erzählt
ruhig, dass es nicht Eure Geschichte ist, sondern die eines
Freundes einer Freundin. Wir wissen es besser! Aber erzählt uns
die Geschichte …
Die Geschichtenweber suchen
Kriminal-Kurzgeschichten, die über Diebstahl und Erpressung,
Mord und Totschlag, Unterschlagung und Erbschleicherei erzählen
und von allem anderen, was man seinen Mitmenschen, Nachbarn und
lieben Verwandten antun kann. Ein gepflegter Mord gehört zu
jeder Krimi-Anthologie dazu, aber wir freuen uns natürlich auch
über Geschichten, die nicht ganz so tödlich enden.
Wir suchen bisher unveröffentlichte
Stories über verschworene Gemeinschaften, die sich im Nachhinein
oftmals als gar nicht so verschworen herausstellen.
Geschichten, wie die von:
- dem Mann, der neu in ein kleines
Dorf gezogen ist und aus dessen Haus nachts eigenartige
Geräusche zu hören sind. Die verschworene Dorfgemeinschaft
versucht, die Ursache dieser Geräusche herauszubekommen und
stößt dabei auf ein unvorstellbares Geheimnis.
- der jungen Frau, die glaubt, bald in
eine angesehene, wohlhabende Familie einheiraten zu können. Zu
spät erkennt sie, dass sie damit auch die seit Generationen
bestehende Verpflichtung übernimmt, Tod und Leid über die
Erzfeinde der Familie zu bringen.
- dem Vermieter eines Mehrfamilienhauses, der seine Wohnungen in
Eigentumswohnungen umwandeln will. Als er merkt, dass seine
Mieter dagegen wie Pech und Schwefel zusammenhalten, bekommt das
Wort „Kellersanierung“ eine ganz neue Bedeutung für ihn.
- der Kriminalbeamtin, die meint, in einem Vorort nur einen
Diebstahl in der Nachbarschaft aufklären zu müssen. Dabei stößt
sie auf ein schreckliches Geheimnis, dass nach über zwei
Generationen an die Öffentlichkeit drängt.
- dem jungen Mann, der einer Studentenverbindung beitreten will
und der sich unter einer „Schlagenden Verbindung“ doch etwas
anderes vorgestellt hat.
Lasst uns miträtseln, ob die Polizei,
der Detektiv, die nette alte Dame, der Hund das Verbrechen
aufklären können oder der Täter sich selber zu Fall bringt.
Hauptsache, es ist spannend und man fragt sich nach der
Auflösung: “Warum bin ich nicht darauf gekommen?“
Die Geschichten sollten in der
Gegenwart spielen und zwar dort, wo Ihr Euch am besten auskennt.
Sie sollen den Rahmen von 8.000 – 16.000 Zeichen (inklusive
Leerzeichen) nicht sprengen.
Zu den weiteren technischen
Voraussetzungen gehören:
1. Schriftart: Arial oder Times New
Roman
2. Schriftgröße: 11
3. Zeilenabstand: 1,5
4. Automatische Silbentrennung deaktiviert
5. inhaltliche Hervorhebungen im Text in Kursiv
6. Keine weiteren Formatierungen
7. Sendet uns die Geschichten per Email-Anhang als .rtf- ,doc-
oder txt-Dokument
8 Jeder Geschichte ist ein Deckblatt als Seite 1 mit folgenden
Angaben beizufügen:
a) Name der Kurzgeschichte
b) Name des Autors/der Autorin (ein Pseudonym ggf. darunter
setzen)
c) Email-Adresse
d) Anschrift
e) Telefon-Nummer
f) Datum
g) Zeichenanzahl (inklusive Leerzeichen)
h) Kurzvita (freiwillige Angabe)
Die Geschichten sind an die folgende
Email-Adresse zu senden:
krimi@edition-geschichtenweber.de
Jeder Autor kann nur eine Geschichte
einreichen. Auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist, die
Geschichten müssen den Regeln der aktuellen Rechtschreibung und
Grammatik entsprechen. Gewaltverherrlichende und
diskriminierende Geschichten werden von uns sofort
zurückgewiesen. Sex- und Gewaltdarstellung sind aber in Maßen
akzeptabel, sofern sie für die Story wichtig sind und die
Grenzen des guten Geschmacks nicht überschritten werden. Aus
urheberrechtlichen Gründen müssen wir Fan-Fiction zurückweisen.
Aus dem gleichen Grund können wir keine Geschichten
berücksichtigen, die bereits in gedruckter Form oder im Internet
erschienen sind oder die die Rechte Dritter verletzen.
Die ausgewählten Geschichten werden
vor einer Veröffentlichung von uns lektoriert. Wer das nicht
möchte, sollte von einer Einsendung Abstand nehmen. Das Lektorat
geschieht in Absprache mit der/m Autor/in.
Mit der Teilnahme an der Ausschreibung
stimmt der Autor zu, dass die übersandte Geschichte, sollte sie
ausgewählt werden, im Rahmen der Edition Geschichtenweber
veröffentlicht werden kann.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 29.02.08
Falls Ihr noch Fragen zu der
Ausschreibung habt, schreibt bitte an:
krimi@edition-geschichtenweber.de
Viel Spaß beim Schreiben und viel
Erfolg wünschen Jürgen K. Brandner, Marlene Geselle, Ingeborg
Boisen, Wolfgang Schroeder.